Hühner


Brahma

Brahmas sind imposante Riesenhühner mit Federfüßen, deren Herkunft bis heute nicht geklärt ist. Wer aber denkt, diese Hühner wären träge, der irrt sich. Sie überzeugen durch einen lebhafen Charakter und können auch einmal im Sprint hohe Geschwindigkeiten erreichen.


Cochin

Ursprünglich stammt das Cochin Huhn aus Cochin-China (heute Vietnam), wo es seit den 1850er Jahren auch als Shanghai Huhn bekannt war. 

Aufgrund ihrer Schwere, die durch das Federkleid nicht nur von optischer Natur ist, zählen die Cochins eigentlich zu den Fleischrassen. Dennoch können sie durchaus auch als Zwiehuhn betrachtet werden, denn die Legeleistung ist mitunter ganz beachtlich. 

 

Schon gewusst...?

 Im alten Südchina sollten es seinerzeit die weichen kurzen Federn gewesen sein, die diese Hühner so beliebt machten, denn mit der üppigen Federpracht konnten wunderbar Bettdecken gefüllt werden.


Zwergcochin

Zwerg-Cochin, früher Peking-Bantam, ist eine alte Zwerghuhnrasse aus China. Die Hühner wurden und werden nur als Zierhühner gehalten. Ihre Legeleistung und die Schlachtausbeute ist gering. Das machen die zutraulichen Tiere durch ihr putziges Aussehen wett, wenn sie wie kleine Federbällchen durch Ihren Garten laufen. Sie sind robust und wetterfest.

 

Schon gewusst...?

Die Rasse gehört zu den sogenannten “Urzwergen”. Das bedeutet, diese Hühner waren schon immer klein. Es ist keine durch Züchtung entstandene Zwergform einer Großrasse. So haben die Zwerg-Cochin genetisch nichts mit der Großrasse Cochin zu tun. Sie sind sich nur äußerlich ähnlich.


Altsteirer

gefährdet

Das Altsteirer Huhn hat eine recht bewegte Geschichte, mit Höhen, Tiefen, Namensänderungen und einer weitsichtigen Rassenrettung durch begnadete Züchter. Damals hieß es noch Steirer Huhn, da es eine im Gebiet der Steiermark häufig anzutreffende Landhuhnrasse war. Ursprünglich war das Verbreitungsgebiet somit das heutige Slowenien, die Untersteiermark zwischen der Mura und Sava und die Obersteiermark im südlichen Österreich.

 

Schon gewusst...?

Neben einer guten Eierleistung von bis zu 170 Eiern pro Jahr verfügen diese Hühner über ein sehr zartes, wohlschmeckendes da feinfaseriges Fleisch und zählen hierdurch zu den so genannten Zwiehuhnrassen.


Marans

Marans stammen aus Frankreich, wo sie um die Stadt Maran schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals in Erscheinung traten. Vom Wesen her sind die Marans eine eher ruhige Hühnerrasse, die im Umgang sehr friedlich ist und dabei sehr zutraulich werden kann. Das Maran Huhn wurde als Zwiehuhn gezüchtet, entsprechend groß ist seine wirtschaftliche Bedeutung als Ei- und Fleischlieferant. 

 

Schon gewusst...?

Kaum eine Hühnerrasse bringt so viel Farbe ins Nest, wie das Maran Huhn. Seine Schokobraunen Eier sind ein echter Blickfang.


Zwerg-Wyandotten

Wyandotten stammen aus dem Gebiet der großen Seen in den USA. Sie wurden nach einem dort ansässigen Ureinwohnerstamm, den Wyandots, benannt.

Zwerg Wyandotten sind besonders attraktiv gezeichnet. Ihr Gefieder glänzt in vielen Farben mit malerischen Mustern. Sie sind ein Blickfang in jedem Garten.


Araucana

Mit letzter Sicherheit kann es niemand sagen, wo die Araucana ihren Ursprung finden. Es deutet jedoch alles darauf hin, dass sie aus den halbwilden Hühner der Inselbewohner der Südsee und den von verschiedenen Seefahrern eingeführten Mittelmeerhühnern entstanden sind.

Erstmals wurde das Erscheinen dieser Hühner 1890 dokumentiert – als halbwild lebende Hühner der amerikanischen Mapuche-Indianer (Araukaner), von denen auch die Namensgebung herrührt. Damals waren diese Hühner in West- und Südamerika weit verbreitet.

 

Schon gewusst...?

Araucana legen türkisfarbene Eier. Die Original Araucana Hühner sind schwanzlos un haben Bommel am Kopf.


Houdan Huhn

Vor allem für die fleischliebende Kundschaft in Paris wurde einst das Houdan gezüchtet.Das Houdan Huhn ist besonders. Seine volle Haube, sein besonderer Bart und sein Kamm machen es einzigartig. Houdans werden vorwiegend in der Farbe schwarzbunt gezüchtet.


Sebright Zwerghuhn

Das Sebright Huhn gehört zu den Urzwerghühnern. Es ist also keine Miniaturausgabe einer Großrasse, sondern eine eigenständige Hühnerrasse in Zwergform. Gleichzeitig zählt es zu den ältesten, reingezüchteten Zwerghuhnrassen überhaupt. Das Sebright ist ein reines Schönheitshuhn.

 

Schon gewusst...?

Wer sich Wirtschaftlichkeit verspricht, ist bei dieser Hühnerrasse also falsch. Die Hühnerdame bringt es auf eine Legeleistung von maximal 80 Eiern / Jahr.


Perlhuhn

Das Perlhuhn stammt aus den Savannengebieten Afrikas. Erstmals wurde es im alten Ägypten als Haustier gehalten. Auch im antiken Griechenland und Rom war es geschätzt, geriet dann aber über die Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst im 15. Jahrhundert wurde die Wildform zum zweiten Mal aus Afrika eingeführt und wiederum domestiziert. Perlhühner sind bis heute für ihr schmackhaftes Fleisch bekannt.

 

Schon gewusst...?

Laut einer griechischen Sage wurden die Schwestern des Meleagros in Perlhühner verwandelt. Die Tupfen des Perlhuhns sind Tränen, die sie vergossen haben. Der lateinische Name des Perlhuhns Numidia meleagris weist auf diese Legende hin.


Wachteln

Ursprünglich stammt die nicht domestizierte Wachtel aus Europa und dem westlichen Teil Asiens. Der Vogel ist etwa so groß wie ein Star und zählt zum kleinsten Hühnervogel Europas. 

 

Schon gewusst...?

Wachteln sind Zugvögel, die jährlich in wärmere Länder fliegen, wenn es zu kalt wird. Im Winter hält die Wachtel sich bevorzugt in Palästina und Nordafrika auf.