Rinder


Schottisches Hochlandrind

nicht gefährdet

Ursprünglich stammt diese Rasse aus dem Nordwesten Schottlands und von der Inselgruppe der Hebriden. Das heutige, meist rot-braun gefärbte Hochlandrind, oder auch Highland Cattle, wurde aus zwei Rassen erzüchtet: dem normalerweise schwarzen und etwas kleineren Kyloe sowie einer eher rötlichen und größeren Rasse aus den abgelegenen Highlands.  Die Schottischen Hochlandrinder sind für die Landschaftspflege gut geeignet. Darüber hinaus werden sie wegen ihres schmackhaften Fleisches gezüchtet.

 

Unser Schottisches Hochlandrind Lukas, ist kleinwüchsig. Als er als Kalb mit seiner Mutter auf der Alm war, hatte sie eine Euterentzündung die nicht bemerkt wurde. Daher musste er sich einige Zeit ohne Muttermilch selbst ernähren und ist dabei fast gestorben. Wir haben ihn wieder aufgepäppelt, er ist aber kleinwüchsig geblieben.

 

Schon gewusst?

Das lange Fell ist neben den gekrümmten Hörnern das Markenzeichen des Hochlandrinds. Es besteht aus zwei Schichten: einer Unterschicht, die die Tiere schön warm hält, während die obere Schicht aus längeren Haaren besteht, Wasser abweisend ist und auch empfindliche Körperteile, wie den Kopf und die Augen, schützt.

 

Die Hörner der Hochlandrinder entwickeln sich bei Bullen und Kühen unterschiedlich. Bei den Männchen verlaufen die Hörner erst parallel zum Boden und sind dann nach vorne gebogen. Die Hörner der Weibchen hingegen sind nach oben gebogen. Sie dienen den Hochlandrindern zur Futtersuche. Im Winter graben sie damit im Schnee nach Gras.


Tiroler Grauvieh