Rinder


Dexter Rind

nicht mehr gefährdet

Dexter-Rinder stammen ursprünglich aus Irland. Aufgrund der enormen Nachfrage nach Leistungsrindern, mit denen Dexter in Bezug auf Größe und Masse nicht aufschließen konnten, war die Rasse um 1965 vom Aussterben bedroht. 

Das Dexterrind ist ein robustes Rind, bei dem nicht durch einseitige Leistungszucht auf Milch- oder Fleischmenge selektiert wurde. Bei Dextern gibt es wenig Klauenprobleme, kaum Geburtsschwierigkeiten und so gut wie nie Mastitiden (akute Euterentzündungen).

Dexter werden zur Fleischgewinnung in Mutterkuhherden gehalten, zur Landschaftspflege genutzt und ein geringer Teil wird gemolken.

 

Schon gewusst...?

Bei Dextern wurde weltweit bisher noch kein Fall von Bovine spongiforme Enzephalopathie (BSE) festgestellt, was auf die natürliche Haltung und Fütterung zurückzuführen ist. BSE ist eine schwammartige (spongiforme) Rückbildung der Gehirnsubstanz bei Rindern und endet immer tödlich.

 

Ilvy & Wilma

Wilma ist im Juni 2019 bei uns geboren. 


Schottisches Hochlandrind

nicht gefährdet

Ursprünglich stammt diese Rasse aus dem Nordwesten Schottlands und von der Inselgruppe der Hebriden. Das heutige, meist rot-braun gefärbte Hochlandrind, oder auch Highland Cattle, wurde aus zwei Rassen erzüchtet: dem normalerweise schwarzen und etwas kleineren Kyloe sowie einer eher rötlichen und größeren Rasse aus den abgelegenen Highlands.  Die Schottischen Hochlandrinder sind für die Landschaftspflege gut geeignet. Darüber hinaus werden sie wegen ihres schmackhaften Fleisches gezüchtet.

 

Unser Schottisches Hochlandrind Lukas, ist kleinwüchsig. Als er als Kalb mit seiner Mutter auf der Alm war, hatte sie eine Euterentzündung die nicht bemerkt wurde. Daher musste er sich einige Zeit ohne Muttermilch selbst ernähren und ist dabei fast gestorben. Wir haben ihn wieder aufgepäppelt, er ist aber kleinwüchsig geblieben.

 

Schon gewusst?

Das lange Fell ist neben den gekrümmten Hörnern das Markenzeichen des Hochlandrinds. Es besteht aus zwei Schichten: einer Unterschicht, die die Tiere schön warm hält, während die obere Schicht aus längeren Haaren besteht, Wasser abweisend ist und auch empfindliche Körperteile, wie den Kopf und die Augen, schützt.

 

Die Hörner der Hochlandrinder entwickeln sich bei Bullen und Kühen unterschiedlich. Bei den Männchen verlaufen die Hörner erst parallel zum Boden und sind dann nach vorne gebogen. Die Hörner der Weibchen hingegen sind nach oben gebogen. Sie dienen den Hochlandrindern zur Futtersuche. Im Winter graben sie damit im Schnee nach Gras.