Schafe


Ungarisches Zackelschaf

gefährdet

Das Zackelschaf stammt aus Ungarn und der Karpatenregion.  Lange Zeit war das Zackelschaf das typische Tier der Schäfer im ungarischen Tiefland. Die grobe Wolle der Tiere wurde zur Herstellung wetterunempfindlicher Pelzmäntel und -umhänge für die Hirten verwendet.

Heute macht das Zackelschaf zusammen mit den anderen traditionellen Schafrassen nur noch fünf Prozent des Gesamtbestandes in Ungarn aus. .Üblich sind die Farbvarianten weiß und schwarz, wobei Klauen, Haut und die Zunge der Tiere eine graue Farbe haben.

 

Schon gewusst?

Beide Geschlechter tragen v-förmig auseinanderstrebende, lang gestreckte, korkenzieherartig gedrehte Hörner, die bei den Böcken bis zu ein Meter Länge erreichen können. Es ist die letzte erhaltene Schafrasse mit Schraubenhörnern 


Quessantschaf

nicht gefährdet

Das Ouessantschaf stammt von der Insel Ouessant vor der Atlantikküste der Bretagne (Frankreich).

Im Jahre 1754 wurde das Ouessantschaf zum ersten Mal beschrieben. 1952 gab es noch 6000 Schafe auf der 1562 Hektar großen französischen Insel Ouessant. Zwischen 1930 und 1940 wurde der Bestand auf der Insel jedoch immer kleiner, bis das Ouessantschaf dort schließlich ganz verschwunden war.

Einigen privaten Züchtern ist es zu verdanken, dass es diese Schafrasse heute noch gibt. Gegenwärtig ist das Ouessantschaf in seinem Bestand zum Glück nicht mehr gefährdet.

 

Schon gewusst?

Das Ouessantschaf wird auch Bretonisches Zwergschaf genannt. Es ist die kleinste Schafrasse der Welt. Sie sind bestens an das Atlantik-Klima und eine karge Vegetation angepasst. Deshalb können sie ganzjährig im Freiland gehalten werden.