Ziegen


Tauernschecken Ziegen

nicht mehr gefährdet

Die Tauernschecken sind eine robuste, vitale und trittsichere österreichische Gebirgsrasse, die ihren züchterischen Ursprung im Raum der Hohen Tauern haben (Rauristal und Osttirol). Die Tauernschecken Ziege ist eine Mehrnutzungsrasse, was sich schon im Körperbau zeigt: ein trockenes Fundament mit harten Klauen gibt ihr Trittsicherheit selbst in steilem und felsigem Gelände, wodurch sie gut für die Landschaftspflege geeignet ist. Ihr hoch angesetztes, straffes Euter vermindert die Verletzungsgefahr an Felskanten oder Gestrüpp und liefert zudem eine beachtliche Milchmenge

 

Schon gewusst...?

Für die Massentierhaltung sind die neugierigen und freiheitsliebenden Ziegen vollkommen ungeeignet. Das hätte auch beinahe ihren Untergang bedeutet.

Beinahe ausgestorben wenn nicht Hans Wallner 1962 die letzten Tauernschecken mit konsequenter Herdenbuchzucht mit Unterstützung des Salzburger Landesverbandes für Schafe und Ziegen und der ARCHE Austria erhalten hätte. Es waren die letzten vier Tauernschecken und ein Bock mit denen Hans Wallner den Wiederaufbau schaffte.


Zwergziegen

nicht gefährdet

Diese Ziegenrasse stammt aus West- und Zentralafrika. In Europa und den USA ist die Westafrikanische Zwergziege als ein beliebtes Haustier verbreitet.

 

Schon gewusst...?

Die „Verzwergung“ ist eine Anpassung an das Klima. Im feuchten und heißen Klima West- und Zentralafrikas haben die kleinen Ziegen eine bessere Thermoregulierung. Mit einer Schulterhöhe von rund 50 Zentimetern und einem Gewicht von nur 25 Kilogramm sind selbst ausgewachsene Zwergziegen sehr kleinrahmig.